Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken

| 3. Juni 2015 | 0 Comments

Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken mit den Geschichte von Amanda Conner und Jimmy Palmiotti legt wieder die Latte für Madness eine Spur höher, keine andere aktuelle Serie im DC Universum ist so anarchistisch und durchgeknallt wie Harley Quinn. Sehr schräg ist auch der im Comicsammelband von Panini Comics inkludierte Sonderband über die Comic-Con.

Comic Cover

Harley Quinn #3, Rechte bei Panini Comics

Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken ist eine der lustigsten Serien und ihre derben Späße sind zwar manches Mal unter der Gürtellinie, aber wir können der Clownprinzessin des Wahnsinns einfach nichts Übel nehmen. Aber einige der Scherze und vor allem die erste Geschichte sind eher schwach und immer wieder werden die gleichen Witze der letzten Ausgaben wiederholt, da waren Amanda Conner und Jimmy Palmiotti schon mal witziger. Wirklich lustig wird es danach, als Harley Quinn von ihrem Stalker entführt wird, wenngleich das Ende fast schon zu süßlich wirkt und auch die Sonderausgabe der Comic Con ist eine Geschichte, welche wohl jedem Superheldencomicfan ein Grinsen ins Gesicht zaubert, und zwar ganz ohne Hammer. Chad Hardin verwendet für die Serie einen leicht animationsartigen Zeichenstil und konzentriert sich vor allem auf die übertriebenen Emotionen in den Gesichtern der Charakter. Bisher schafft die Serie auch sehr gut den Spagat zwischen eigener Serie und DC Universum Kontinuität, da demnächst die Ausgabe Futures End von Harley Quinn ansteht, können wir schon gespannt sein.

Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken (Harley Quinn #8 – #10, Harley Quinn Invades Comic-Con #1) handelt von Jokers Ex-Geliebter Harley Quinn, die mit Abstand verrückteste Antiheldin des gesamten DC-Universums. Sie hat nach ihrer entgültigen Trennung vom Joker einen Neustart gemacht, aber auch ihr neues Leben ist immer noch mächtig turbulent. Diesmal geht es zum Roller Derby, in den Skate-Fight-Club, auf die Show-Bühne und zum Nacktbaden. Außerdem stellt die Clownprinzessin die größte Comic-Messe der USA auf den Kopf.

Harley Quinn wurde ursprünglich für die Batman-Zeichentrickserie von Paul Dini und Bruce Timm geschaffen. Aber aufgrund ihrer großen Popularität wurde sie nachträglich in das Comicuniversum übernommen. Ihren ersten Auftritt im Comic Universum hatte sie in der The Batman Adventures #12 vom September 1993.

Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken wird von Amanda Conner und Jimmy Palmiotti geschrieben und von Chad Hardin gezeichnet. In der Comic Con Sonderausgabe toben sich wiederum gleich 9 Zeichner aus. Die US-amerikanische Comickünstlerin Amanda Conner begann ihre Comickarriere mit ihren Arbeiten an Marvels Comicserie Barbie und war zuletzt für verschiedene DC-Serien wie Supergirl, Justice League und The Movement tätig. Gemeinsam mit dem kanadischen Comiczeichner und -autor Darwyn Cooke hat sie an Before Watchmen – Minutemen gearbeitet. Ihr Ehemann Jimmy Palmiotti hat bereits für zahlreiche DC Comic Serien gearbeitet, derzeit ist er auch Co-Autor der Serie Batwing. Er hat aber auch mit Justin Gray die Story für das Beat ’em up Game Injustice geschrieben. Der US-amerikanische Comiczeichner Chad Hardin hat schon für zahlreiche Comicserien von DC Comics, zuletzt für die US-Serie Demon Knights, welche ebenfalls bei Panini Comics erschien, gearbeitet.

Harley Quinn #3: Comics, Blades und blaue Flecken ist ein Comic-Sammelband der deutschsprachigen Ausgaben der US-Serie Harley Quinn von DC Comics. Der Comic-Sammelband wird von Panini Comic herausgebracht und erscheint am 12. Mai 2015.
86% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives

Harley ist ein skurriler Charakter mit schrägen Vorlieben
die Serie ist kein üblicher Superheldencomic
sehr abgedrehte, anarchistische Stories
inkl. der Sonderausgabe zur Comic Con

Negatives

zum Teil recht derber Humor
die erste Geschichte enttäuscht ziemlich

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Category: Comics

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About the Author ()

Seit meinem ersten Mickey Mouse Heftchen bin ich den Comics verfallen. Zu meinen Lieblingscomics zählen Graphic Novels wie Sin City, Watchman, Sandman, etc., aber auch franko-belgische Comics wie Percy Pickwick, Die blauen Boys oder Inspektor Canardo, sowie DC Comic Serien wie Batman, Flash, Green Arrow, Justice League, .... Ich lese und schreibe über Comics, von den Abenteuern aus dem DC Universum bis hin zu Graphic Novels.

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