Flatout 4: Total Insanity

| 24. März 2017 | 0 Comments

Während die Musik aus den Bässen hämmert, zünde ich den Nitro-Booster, der Motor heult auf und ich rase an meinen Konkurrenten vorbei. In der Kurve ramme ich einen weiteren Gegner und liege dadurch in Führung. Doch sie liegen Stoßstange an Stoßstange hinter mir, die Strecke teilt sich, aber ich schätze sie falsch ein und krache durch eine Werbetafel und rutsche auf den 3. Platz zurück. Wir haben es gespielt.

Flatout 4: Total Insanity, Rechte bei Bigben Interactive

Flatout 4: Total Insanity, Rechte bei Bigben Interactive

Flatout 4: Total Insanity ist ein Crash Car Derby Renn-Game mit 10 Gamemodi, 20 Rennen, 27 Fahrzeugen, 42 Herausforderungen, 4 Arenen. Das klingt nach viel Abwechslung und Spaß, aber leider ist es nicht immer eine gelungene Umsetzung. Vor allem grafische Mängel sind stark bemerkbar, aber wenn es einfach um ein Crash Car Game mit schnellen Rennen und einer coolen Musik geht, ist das Game wirklich gut gelungen. Gegenüber dem letzten Teil der Reihe wurde ein wirklich großer Schritt nach vorne gemacht, wenngleich immer noch viel Luft nach oben offen ist. Bei Flatout 4: Total Insanity geht es einfach um ein paar Autos, ein bisserl Tunen, coole Musik und krasse Crash Car Rennen.

Flatout 4: Total Insanity bedeutet harte Musik, tolle Autos und einen explosiven Wettbewerb mit nur einem Ziel für den Gamer: Alles zu zerstören was im Weg steht, um sicherzustellen, dass man als Erster die Ziellinie überquert. Gleich ob man einen Buggy, Monster Truck oder Eiscreme-Truck fährt, das Fahrzeug ist die ultimative Waffe gegen alle Widersacher in einer hochexplosiven Show. Die 27 Fahrzeuge können in verschiedenen Bereichen getunt werden, wobei es durch diese Veränderungen durchaus zu einem verbesserten Fahrverhalten kommt. Außerdem kann man sein Fahrzeug auch rudimentär farblich anpassen.

Einzigartige Spielmodi, Karambolagen-Kettenreaktionen, Fahrzeuge, die immer verrückter werden, vollständig zerstörbare Strecken… FlatOut 4: Total Insanity versetzt die Spieler in furiose und explosive Rennkämpfe. Der legendäre Stunt-Modus bietet nun noch mehr unglaubliche Herausforderungen, während das eigene Fahrzeug in den Assault- und Arena-Modi zur Waffe wird.

Eines der Markenzeichen ist der Stuntmodus, der auch als Party Modus offline gespielt werden kann. Und das ist auch eine der größten Schwächen des Games, er wirkt nicht nur sehr lieblos, sondern auch die Figur des Fahrers wirkt im besten Fall wie ein menschlicher Crash-Test-Dummy, meist aber wie eine Leiche, da es auch in den meisten Fällen darum geht, ihn aus dem fahrenden Fahrzeug zu schleudern um durch brennende Reifen zu katapultieren, ihn übers Wasser hüpfen zu lassen oder ähnliches.

Flatout 4: Total Insanity ist grafisch nicht auf dem Stand der aktuellen Konsolengeneration. Das Schadensmodell ist für Fungamer aber durchaus ausreichend, man sieht deutlich dass die Autos Schaden genommen haben und in Extremfällen können sie sogar explodieren, bevor man ins Ziel gelangt. Das Leveldesign ist recht gut, die Strecken sind abwechslungsreich und die Rennen machen Spaß. Wirklich gelungen ist die Musik, sie passt einfach zum Game und macht viel von dessen Atmosphäre aus.

Flatout 4: Total Insanity wurde von Kylotonn Racing Games für den Publisher Bigben Interactive entwickelt. Der französische Videogameentwickler Kylotonn wurde im Jahr 2002 von Roman Vincent und Yann Tambellini gegründet. Der Entwickler wurde vor allem für seine Bet on Soldier und für die WRC: FIA World Rally Championship Games bekannt. Als Publisher fungiert das 1981 gegründete Unternehmen Bigben Interactive. Der französische Publisher ist neben seinen Videogames auch für sein vielfältiges Gaming Zubhör bekannt.

Flatout 4: Total Insanity von Bigben Interactive ist ab 17. März 2017 für PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Wir haben das Game auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
75 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
eines der besten Crash Car Games für die aktuelle Konsolengeneration
die Musik ist echt hammergeil und trägt zur Atmosphäre bei
macht durchaus Spaß, ist aber nicht für Autorenngame-Puristen
Negatives
der Partymodus ist recht peinlich geraten
grafisch ist das Game eher im unteren Bereich angesiedelt
das Schadensmodell ist eher im Funbereich
der Umfang des Games ist überschaubar

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Category: Games, Xbox One

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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