Fable The Journey

| 5. Dezember 2012 | 1 Comment

Es gab das Gerücht, dass Peter Molyneux sein von ihm gegründetes Studio Lionhead wegen Unstimmigkeiten zu Fable: The Journey verlassen hat. Bestehen sie zu Recht, ist das Game wirklich unzulänglich? Wir haben es gespielt.

Fable: The Journey Cover

Fable: The Journey, Rechte beim Publisher

Bei Fable: The Journey habe ich zu Beginn die Hühner vermisst, die man kickte, und es fehlt mir ein wenig von der sehr lebendigen Spielwelt.bABer mit Kinect ein RPG zu spielen hat dann doch was ziemlich cooles und gefällt mir ausgesprochen gut. Die Beziehung zum Reittier finde ich sehr nett und gut umgesetzt. Auch der typische Fable/Lionhead Humor ist dabei und macht dieses Game auf jeden Fall  zu einem echten Fable Game. Ich war zuerst skeptisch was die Kinect Bewegungs-steuerung betraf. Bei Fun Games absolut kein Problem, aber sie konnte mich bei keinem ernsthaften Game mit ausschließlicher Kinect-Steuerung überzeugen, bis jetzt eben bei Fable: The Journey. Die Kinect funktioniert,  auch in Albion. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Story, die einen wirklich fesselt und spannend ist, sehr linear aufgebaut wurde. Aber es macht riesigen Spaß wieder zurück zu kehren nach Albion und es diesmal bequem auf einem Kutschbock, äh der Couch, zu erkunden.

Lionhead Studios wurde im Jahre 1997 von Peter Molyneux gegründet und gehört seit 2006 zum Microsoft Konzern. Bekannt wurde Lionhead Studios vor allem für seine Göttersimulation Black & White und der Action RPG Serie Fable. Fable: The Journey ist mittlerweile das fünfte Game der Action Role Playing Open World Game Serie aus dem Haus Lionhead Studios und zwar exklusiv für die Xbox.

Auch bei Fable: The Journey spielt die Handlung im Fantasykönigreich Albion. Der Spieler reist gemeinsam mit seinem treuen Pferd und der mysteriösen Zauberin Theresa durch das Königreich und erlebt zahlreiche Abenteuer. Zum ersten Mal steuert man mit Hilfe von Kinect durch ein Fable Abenteuer und diesem Diktat sich unterwerfend verbringt  der Held die meiste Zeit am Kutschbock. Die Beziehung zu seinem Pferd ist dabei ein wichtiges Merkmal des Games. Füttern, Striegeln, Wasser geben, Beruhigen und Heilen sollte man nie außer Acht lassen.

Die Grafikengine Unreal 3 kommt bei diesem Game zum Einsatz und bietet farbenprächtige Landschaften, durch welche man in der Egoperspektive reist. Die Kinect Steuerung ist präzise und nützt all ihre Möglichkeiten für das Abenteuer. Die Spielzeit von Fable: The Journey liegt bei ungefähr 15 bis 20 Stunden. Mit seinen Armen kann man Gegenstände und sogar Kreaturen durch die Gegend schleudern, oder seine Zauber wie Blitze, Feuerkugel, etc. nach dem Gegner werfen.

Fable: The Journey von Microsoft Studios wurde von mir auf der Xbox 360 getestet und ist ab 12. Oktober 2012 erhältlich.

Bewertung

PositivesNegatives

  • schöne Grafik
  • präzise Kinect Steuerung
  • liebevolle Beziehung zu seinem Reittier
  • klassischer Fable Humor
  • spannende Story

  • linearer Storyverlauf
  • zum Teil kurze Spielzeit
  • zu einfache Kämpfe

Rating
64%

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Category: Games, TopPost

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig.

Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

Comments (1)

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  1. avatar J.H. sagt:

    Diese Steuerung ist faszinierend, spannend und macht viel Spaß. Allerdings sind die Minispiele bei Kinect Adventures auch nur Minispiele, so daß sich die Elemente und Abläufe schnell wiederholen. Es bleibt abzuwarten wie sich der Spielspaß bei anderen Spielen entwickelt. Fable werde ich mir unbedingt anschauen müssen.

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