EXIT Kids – Code Breaker

| 2. Dezember 2018 | 0 Comments

EXIT Kids – Code Breaker ist ein unterhaltsames und spannendes Rätselspiel mit einem großen Türschloss und zahlreichen Rätselkarten. Anders als die Version für große Spieler gibt es hier keine zusammenhängende Geschichte, sondern einzelne Rätselkarten, die in verschiedenen Schwierigkeiten verfügbar sind.

EXIT Kids - Code Breaker, Rechte bei Kosmos Spieleverlag

EXIT Kids – Code Breaker, Rechte bei Kosmos Spieleverlag

EXIT Kids – Code Breaker ist ein toller Rätselspaß für Kinder ab 7 Jahren. Wir hatten kleine Detektive im Alter von 10, 8 und 6 Jahren, die fleißig gerätselt haben. Einige Kategorien waren für die beiden jüngeren ein wenig zu schwer, aber mit der ersten Schwierigkeitsstufe kamen sie gemeinsam klar. Die vierte Schwierigkeitsstufe war für den Ältesten unserer jungen Detektive zum alleine rätseln noch etwas zu schwer, aber die Spannung war bei allen sehr hoch und die Begeisterung auch. Vor allem, wenn sie nach der Codeeingabe den Schlüssel drehen durften, um zu prüfen ob das Schloss sich öffnet, standen alle gespannt da. Angenehm ist, dass man, im Gegensatz zu den üblichen Spielen der EXIT Reihe, nichts zerstören muss, so kann man immer und immer wieder spielen. Man braucht aber verschiedene Batterien dafür, welche nicht enthalten sind.

Bei EXIT Kids – Code Breaker sind die Spieler Jung-Detektive und rätseln gemeinsam und so schnell wie möglich, um den Code des großen elektronischen Schlosses zu knacken. Manchmal hilft dabei auch die Detektivausrüstung, eine UV-Lampe, ein Spiegel und ein Rotfilter, die den jungen Detektiven sehr gut gefallen hat. Im Spielmodus „Chrono“ können die Spieler alles ruhig angehen, im Spielmodus „Timer“ aber spielen sie gegen die Zeit. 60 Rätsel und 4 Schwierigkeitsgrade sorgen für jede Menge Spannung. Wer kann den Code knacken?

Der Spielablauf von EXIT Kids – Code Breaker wird vereinfacht dargestellt. Es gibt zwei verschiedene Spielmodi, die zu Beginn gewählt werden.

  1. TIMER: In diesem Modus hat man 5 Minuten Zeit, das Schloss zu öffnen. Für jeden Fehlversuch werden 30 Sekunden abgezogen. In der letzten Minute erklingt ein wiederkehrender Piep-Ton.
  2. CHRONO: In diesem Modus stoppt man die Zeit , die man benötigt, um das Schloss zu öffnen. Das Spiel endet, wenn das Schloss geöffnet wurde. Man hat dabei höchstens 20 Minuten Zeit. Wer ist am schnellsten?

Anschließend wählt man eine Rätselkarte. Dabei gibt es 10 verschiedene Rätselarten, aufgeteilt in 4 Schwierigkeitsstufen und eingeteilt in 9 verschiedene Welten. Die Rätselkarte steckt man in das Schloss, dann startet man den Timer. Jetzt gilt es das Rätsel zu lösen. Dazu gibt es verschiedene beidseitig bedruckte Plättchen, die mit der Detektivausrüstung – einer UV-Lampe, einem Spiegel und einem Rotfilter gelesen werden. So gilt es z.B. bei einem Kuckucksei-Rätsel die 3 Objekt zu finden, welche nicht zum Thema passen. Für die meisten Rätselkarten sollten die Kinder aber schon lesen können.

Bei jedem Rätsel gilt es eine Farbe zu finden, einen Gegenstand und etwas essbares. Jeder dieser Begriffe ist einem Plättchen mit der passenden Umrandung zu finden und weist eine Zahl auf. Diese Zahl muss ins Schloss eingegeben werden. Falls der Code richtig war, öffnet sich das Schloß und das Rätsel wurde erfolgreich gelöst.

EXIT Kids – Code Breaker erschien im Oktober 2018 beim Kosmos Spieleverlag. Wir haben bei unserem Test mit 3 Spielern meist weniger als 5 Minuten pro Rätsel benötigt.
85 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
eine sehr klare Spielmechanik
für junge Detektive ganz großes Kino
verschiedene Schwierigkeitsgrade
unterschiedliche Rätselarten
es muss nichts zerstört werden
Negatives
es wird keine zusammenhängende Geschichte erzählt
es könnten ruhig mehr Rätsel enthalten sein

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Category: Brettspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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