EXIT – Das Buch – Tagebuch 29

| 5. August 2018 | 0 Comments

EXIT – Das Buch – Tagebuch 29 von Dimitris Chassapakis erscheint beim Kosmos Verlag und zählt zu den sogenannten Escape Games. Dabei muss man mehrere Rätsel lösen, um das Geheimnis um das verschwundene Forscherteam zu lösen. Zur Lösung der Rätsel werden benötigt: dieses Buch, ein Stift, ein Smartphone, Tablet oder Computer mit Internetzugang, Mut und Verstand.

EXIT - Das Buch - Tagebuch 29, Rechte bei Kosmos

EXIT – Das Buch – Tagebuch 29, Rechte bei Kosmos

EXIT – Das Buch – Tagebuch 29 beginnt damit, dass ein Forscherteam 28 Wochen lang an einem mysteriösen Projekt arbeitet. In der 29. Woche geschieht etwas unerwartetes und plötzlich sind alle verschwunden. Nur dieses Tagebuch bleibt zurück – mit 63 Rätseln, die es zu lösen gilt. Nur schade ist, dass die Geschichte nur eine sehr lose Klammer bildet und nicht mit jedem Rätsel zusammenhängt. Das wirkte zuerst ein wenig anders. Man hatte das Gefühl, dass die Geschichte selbst eine größere Rolle spielen wird.

Die Rätsel sind ohne Internetverbindung leider nicht lösbar, denn wohl kaum einer kennt z.B. die Zahl Pi auswendig und bei rund der Hälfte der Rätsel ist man ohne Internet aufgeschmissen. Zusätzlich kann man auch nur mit dem Internet die Lösungswörter erhalten.

Zur Lösung der Rätsel werden benötigt: dieses Buch, ein Stift, ein Smartphone, Tablet oder Computer mit Internetzugang, Mut und Verstand. Alles ist erlaubt: schreiben, zeichnen, knicken, falten, schneiden oder reißen – ohne Rücksicht auf das Buch – alleine oder im Team. Die Lösungscodes werden im Internet gegen Schlüssel getauscht. So öffnet sich der Weg zur nächsten Aufgabe.

Bei „EXIT – Das Spiel“ entdecken die Spieler mit etwas Kombinationsgabe, Teamgeist und Kreativität nach und nach immer mehr Gegenstände, knacken Codes, lösen Rätsel und kommen der Freiheit Stück für Stück näher. Dabei müssen auch ungewöhnliche Wege beschritten werden. So darf das Material geknickt, beschriftet oder zerrissen werden.

Aber ist nicht immer ersichtlich wie man die Rätsel löst. Man braucht daher ein wenig Geduld, muss die Texte genau durchlesen und ein wenig um die Ecke denken. Meist ist es auch so, dass den unterschiedlichen Leuten gewisse Rätsel mehr liegen und so kommt man als Team gut voran. Eine Schwierigkeit für mehr Spieler ist aber, dass es sich bei diesem Buch um ein Buch handelt, das man nur schwer teilen kann.

EXIT – Das Buch – Tagebuch 29 wurde von Dimitris Chassapakis geschrieben und er hat auch sämtliche Zeichnungen selbst angefertigt. Er lebt und arbeitet als Webentwickler in Athen, Griechenland und hat dieses Projekt nicht nur konzipiert. Vor rund 10 Jahren hat er gemeinsam mit Eric Parks ein Brettspiel erfunden.

EXIT – Das Buch – Tagebuch 29 erschien im März 2018 beim Kosmos Spieleverlag. Wir haben bei unserem Test mit 1 Spieler rund 100 Minuten für eine Partie benötigt.
70 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
die Rätsel sind durchaus fordernd und abwechslungsreich
es sind recht viele Rätsel im Buch vorhanden
die Grafik hat einen eigenwilligen, aber coolen Stil
Negatives
man braucht für die Rätsel eine Internetverbindung
das Buch folgt einem völlig anderen Stil als die Exit Spiele
die Geschichte ist nur sehr rudimentär vorhanden

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Category: Brettspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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