Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

| 1. November 2017 | 0 Comments

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott von Regisseur Stuart Hazeldine ist ein amerikanisches christliches Drama aus dem Jahr 2017 und basiert auf dem Bestseller-Roman des kanadischen Autors William P. Young, welcher ihn ursprünglich im Eigenverlag herausbrachte und mittlerweile eine Auflage von rund 22 Millionen Büchern erreicht hat. In der Hauptrolle des Filmdramas sieht man Sam Worthington, als den mit Gott hadernden Mack Phillips.

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott, Rechte bei Concorde

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott, Rechte bei Concorde

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott ist ein berührender Film, was nicht nur am Hauptdarsteller Sam Worthington liegt, sondern auch an der sehr behutsamen Umsetzung durch Stuart Hazeldine. Das Kernelement des Films sind weniger die Fragen warum Leid geschieht, da Gott doch allmächtig ist, sondern es geht um Vergebung, Vergebung gegenüber denen, welche uns Unrecht getan haben, aber auch Vergebung gegenüber sich selbst.

Dem Drehbuch von John Fusco gelingt eine durchaus adäquate Umsetzung der Buchvorlage, aber auch er kann nicht das allzu kitschige Ende und die zum Teil klischeehaften Dialoge verhindern. Trotzdem ist es ein sehenswerter Film, der viel Diskussionsstoff bietet, wenngleich er zu Beginn ein paar Längen aufweist und die Darsteller, abgesehen von Sam Worthington recht hölzern agieren.

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott handelt vom Familienvater Mackenzie „Mack“ Phillips (Sam Worthington), der vor vielen Jahren seine jüngste Tochter verloren hat und nun in Trauer und Schuldgefühlen versunken ist. Ihre letzte Spur fand man in einer Hütte im Wald, nicht weit von dem Campingplatz entfernt, auf dem die Familie damals Urlaub machte. Eines Tages kommt ein Brief mit der Post: Es ist eine Einladung in eben jene Hütte und ihr Absender ist Gott. Mack ist schockiert und voller Angst, denn all die schmerzhaften Erinnerungen kommen erneut hoch. Trotzdem bricht er auf, unsicher darüber, was er in der Hütte finden wird. Das nun folgende Wochenende soll sein Leben erneut von Grund auf verändern.

Sie wollen, dass ich ihm verzeihe. Ich will, dass er leidet, so wie ich gelitten habe!

Für den britischen Drehbuchautor und Regisseur Stuart Hazeldine war Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott erst sein zweiter Kinofilm und er versteht es recht geschickt eine Geschichte mit wenigen Darstellern auf engem Raum am Laufen zu halten. Mit seinem ersten Film, dem britischen Thriller Exam – Tödliche Prüfung ist ihm ein Achtungserfolg gelungen. Nun fügt er diesen interessanten Film seiner Arbeit hinzu.

Der Kanadier William Paul Young schrieb die Geschichte um Mack 2005, als Weihnachtsgeschenk für seine Kinder und er wurde von seinen Freunden ermutigt daraus einen Roman zu verfassen. Da sich kein Verlag dafür fand, gab er den Roman zunächst im Eigenverlag heraus. Der Autor, selbst ein Kind von Missionaren, arbeitet im Buch eigene Erfahrungen mit Missbrauch, Leid und dem Leben auf. Kritiker meinen, dass das Gefühl überbewertet und der Verstand unterbewertet wird.

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott, mit einer Spieldauer von ca. 133 Minuten, wird mit einem recht guten Bild mit natürlichen Farben im Format (16:9) 2,40:1 geboten. Der durchaus klare Ton wird u.a. auf Englisch und Deutsch in DTS-HD Master Audio 5.1 präsentiert. Unter den Extras finden sich folgende Features als Bonusmaterial:

  • Making-of
  • Entfallene Szenen
  • Featurettes
  • Audiokommentar von Regisseur Stuart Hazeldine
  • deutscher und Original-Kinotrailer
Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott (The Shack) von Concorde ist ab 17. August 2017 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhätlich. Wir haben die Blu-ray auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
65 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
Sam Worthington überzeugt als Mack Phillips
die Umsetzung der Romanvorlage ist adäquat erfolgt
der Film sorgt durchaus für einige Diskussionen
Negatives
der Film hat zu Beginn einige Längen
das Ende des Films ist recht kitschig
einige der Darsteller agieren recht hölzern
das Drehbuch hat zu viele klischeehafte Dialoge

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr….

Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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