Die Bestimmung – Divergent

| 16. Oktober 2014 | 0 Comments

Die Bestimmung – Divergent ist ein Science Fiction Film des US-amerikanischen Regisseurs Neil Burger und basiert auf dem ersten Roman Die Bestimmung der jungen US-amerikanischen Schriftstellerin Veronica Roth, welche heuer mit dem Roman Four: A Divergent Story Collection ihre Trilogie abgeschlossen hat. Durch den großen Erfolg gab das Studio mmit Entertainment die Verfilmung des zweiten Romanes bekannt.

Blu-ray Cover

Die Bestimmung – Divergent, Rechte bei Concorde Home Entertainment

Die Bestimmung – Divergent ist ein weiterer Film der Kategorie Jugend-Dystopie, die nicht erst seit Tribute von Panem, dem bekanntesten Vertreter derzeit, hoch im Kurs stehen. Die meisten dieser Filme gehen kläglich unter, Die Bestimmung – Divergent ist eine löbliche Ausnahme, nicht perfekt, vor allem in der Story gibt es dann doch einige Löcher, und nicht alle Schauspieler sind eine ideale Besetzung, aber er ist handwerklich gut gemacht und vor allem bestens präsentiert mit tollem Licht und Kamera.

Die Bestimmung – Divergent (Divergent) spielt in einem zukünftigen Chicago dessen Bewohner in fünf unterschiedliche Fraktionen unterteilt sind. Wie alle Sechzehnjährigen muss sich auch Beatrice einem Eignungstest unterziehen, um in eine der Fraktionen eingeordnet zu werden. Aber ihr Ergebnis ist nicht eindeutig: Sie ist eine Unbestimmte und damit eine große Gefahr für die Gesellschaft. Aus Angst, ausgestoßen zu werden, verschweigt sie ihr Ergebnis und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das derer, die sie liebt, bedroht und sie muss sich zwangsläufig ihrem geheimnisvollen Mentor Four anvertrauen.

Kate Winslet kann mit ihrer Darstellung der Jeanine Matthews, eine der Anführer der Fraktionen, überhaupt nicht überzeugen, sie wirkt fast als Parodie ihrer eigenen Rolle. Dafür ist Theo James, welcher Four verkörpert, ein Mentor für die Hauptfigur Tris, gut gespielt von Shailene Woodley, gut besetzt als ein Mann mit Geheimnissen. Regisseur Neil Burger hat mit Die Bestimmung – Divergent einen guten aber nicht perfekten Film abgeliefert, es war sein erster Ausflug in das Science Fiction Genre und er hat bisher sehr unterschiedliche Filme wie den bemerkenswerten The Illusionist inszeniert.

Die Bestimmung – Divergent bietet ein sehr scharfes Bild im Format 2,35:1 (16:9), einzig der Schwarzwert ist nicht immer optimal, was aber kaum auffallend ist. Der Ton wird auf Englisch und Deutsch in DTS-HD Master Audio 7.1 geboten und ist sehr dynamisch und nicht nur in den Actionszenen werden alle Boxen bespielt, sodass man einen sehr räumlichen Klang bekommt. Leider leidet an manchen Stellen die Klangbalance des Sounds. Unter den Extras findet sich ein interessantes Making-of, verschiedene kleinere Featurettes, sowie entfallene Szenen.

Die Bestimmung – Divergent von Concorde ist ab 28. August 2014 mit FSK 12 auf DVD und Blu-ray erhältlich. Die Blu-ray haben wir auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • die Erzählung wird bestens präsentiert
  • ein durchaus spannender Film
  • Klischees werden nicht allzu radikal bedient
  • gelungene Soundabmischung

  • indifferente Darstellerleistung
  • löchrige Story ist vorhersehbar

Rating
68%

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Category: Bücher

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About the Author ()

Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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