Destiny

| 9. Oktober 2014 | 1 Comment

Destiny von Activision ist ein First-Person-Shooter der nächsten Generation und wird der werten Spielerschaft wie ein Hollywood Blockbuster präsentiert. Die in einer post-apokalyptischen Zukunft spielende Science Fiction Story handelt vom Kampf der Hüter der Menschheit gegen fremde Aliens der Dunkelheit. Wir haben es gespielt!

Xbox One Cover

Destiny, Rechte bei Activision

Destiny ist auf jeden Fall ganz großes Kino, aber die Frage dahinter lautet natürlich kann Activision sein großes Versprechen für ein neues großes Epos einlösen? Die Grenzen zwischen Kampagne, Kooperation, soziale Interaktion, öffentliches Spiel oder kompetitiver Mehrspieler-Modus verschwimmen hier. Ganz klar wurden hier vom Gameplay her Anleihen eines MMO genommen und der Fokus liegt auf kooperativem Spielspaß, das Einzelspielererlebnis bleibt eher auf der Strecke, aber davor hatte Activision schon gewarnt. Das Multispielererlebnis ist echt grandios und macht verdammt viel Spaß. Schade ist, dass die wirklich toll präsentierte Story nicht wirklich in die Gänge kommt, wobei Destiny nur der Auftakt einer neuen Serie sein soll und man darauf hoffen kann, das Activision beim nächsten Teil die Storyschraube anzieht. Es gibt eine schiere Unzahl an Equipment und verschiedenen Missionen, in denen man auch Bestandteile sammeln kann. Gewöhnungsbedürftig ist auch das Level Konzept, bis Stufe 20 steigt man durch die Missionen, danach vorwiegend durch Equipment, wobei es scheinbar wahllos für die drei Klassen erhältlich ist, unabhängig welche man selbst spielt. Die Nebenmissionen, welche man häufiger, je seltener man als Gruppe spielt, braucht sind leider nicht so abwechslungsreich gestaltet wie die Hauptmissionen. Mag Destiny auch nicht das Genre neu erfunden haben oder einen Maßstab setzen so ist es doch der Beginn einer Gamereihe die echt Potential hat zu einem der ganz großen Games im Ego Shooter Bereich zu werden und eine neue Ära zu beginnen.

Mit Destiny verspricht Activision ein völlig neuartiges Spielerlebnis, in dem Handlung, kooperatives, kompetitives und öffentliches Gameplay sowie persönliche Aktivitäten in einer riesigen, dauerhaften Online-Welt nahtlos miteinander verbunden sind. Erkunde als Hüter die alten Ruinen unseres Sonnensystems, von den roten Dünen des Mars bis zur üppigen Dschungelwelt der Venus. Verdiene dir unglaubliche Waffen und Kräfte, mit denen du die Feinde besiegen kannst. Hol das zurück, was verloren wurde. Werde zur Legende.

Das in den USA beheimatete Unternehmen Activision Blizzard zählt derzeit weltweit zu einem der umsatzstärksten Computer- und Videospiele-Konzerne und ist für seine großen Game-Erfolge wie z.B. Call of Duty bekannt. Die US-amerikanische Softwareschmiede Bungie, Inc. wurde 1991 unter dem Namen Bungie Software Products Corporation von zwei Studenten an der Universität von Chicago, Alex Seropian und Jason Jones, gegründet. Zu den ersten Games gehörten die Myth-Games, weltweite Bekanntheit erlangten sie durch die Halo-Gameserie.

Zu Beginn von Destiny wählt man eine von drei Klassen, Warlock, Jäger oder Titan und eine von drei Rassen, was im Grunde nur kosmetische Gründe hat und passt seinen Charakter rudimentär an.

Warlock: Sie haben eine Möglichkeit gefunden, ihren Wissensdurst zu einer Waffe zu machen und die Lichtmuster des Reisenden auf bisher unvorstellbare Art und Weise zu nutzen. Warlocks sind keine zurückgezogenen Erforscher des Unbekannten – sie sind mystische Krieger, die zu unglaublicher Verwüstung fähig sind.

Jäger: Jäger sind schnell am Abzug und geschickt mit dem Messer. Sie pirschen über das Schlachtfeld und bringen ihre Gegner wie Beute zur Strecke. Sie sind mutig und skrupellos, lieben das Unbekannte und sind dank ihrer Intuition und ihrem Bauchgefühl für alles gewappnet.

Titan: Ihre blitzgeladenen Fäuste hauen den härtesten Gegner um. Ihre Panzerung und Schilde machen sie nahezu unverwundbar. Sie werden als gesichtslose Ritter betrachtet, die uns vor zahllosen Feinden schützen. Doch ihre Macht und Entschlossenheit verleiht ihnen die Aura aufstrebender Götter.

Destiny bietet ein, für einen MMO Shooter sehr gutes grafisches Bild. Und wenn man in Höhlen oder alte, finstere Keller abtaucht und die Umgebung mit seinem Geist erleuchtet, kommt wirklich eine gute Atmosphäre von drohender Gefahr, die im Dunklen lauert auf. Die verschiedenen Planeten bieten jeweilig ihr eigenes Ambiente und laden zum herumstreunen ein. Leider überzeugen dann oft die kleinen Details nicht ganz, so sind die Lampen oft unbeweglich oder man läuft einfach durch.

Das Gameplay geht einfach von der Hand und jeder, der schon mal einen Shooter gespielt hat, wird sich sofort auskennen. Man gewinnt auch bei jedem Level eine Fähigkeit dazu die kurz erklärt wird. Auch Anfänger werden sicher nicht überfordert, sondern sollten sich recht schnell zurecht finden. Die Größe der einzelnen Maps ist wirklich angenehm, man kann sich regelrecht verlaufen und es gibt viel zu entdecken. Außerdem gibt es genug Nebenmissionen und reichlich Zeit und Gelegenheit die Umgebung zu erkunden.

Wir haben Destiny auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW gestestet und das Game von Activision ist ab 09. September 2014 für Xbox 360, Xbox One, PS3 und PS4 erhältilch.

Bewertung

PositivesNegatives

  • interessantes Levelkonzept
  • Destiny ist ein erfolgreiches und neues Game
  • sehr große und grafisch sehr ansprechende Maps
  • ein tolles Multigamer Erlebnis

  • noch einige Kinderkrankheiten
  • nicht optimal für Einzelspieler

Rating
87%

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Category: Games

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

Comments (1)

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  1. schon ziemlich geil, aber es fehlt schon irgendwie später was

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