Der Mann, der vom Himmel fiel

| 11. November 2016 | 1 Comment

Der Mann, der vom Himmel fiel von Regisseur Nicolas Roeg ist ein britischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1976, nach dem gleichnamigen Roman von Walter Tevis. In der Hauptrolle des auf der Erde gelandeten Außerirdischen ist David Bowie in einer seiner ersten Filmrollen zu sehen.

Der Mann, der vom Himmel fiel, Rechte bei Arthaus

Der Mann, der vom Himmel fiel, Rechte bei Arthaus

Der Mann, der vom Himmel fiel zählt zu den anspruchsvolleren Science Fiction Filmen. Allein die Szene in der sich David Bowie seiner Frau als Außerirdischer offenbart, zählt zu den Highlights des Films. Auch bleibt Bowies Figur in seiner Darstellung sehr mysteriös und geheimnisvoll, es wird vieles durch Nicolas Roeg nur angedeutet. Eine klarere Sprache kommt erst im letzten Drittel des Films zustande. Zahlreiche Anspielungen an verschiedene Entwicklungen und Erfindungen wie das Polaroid sind im Laufe der Zeit aber für ein jüngeres Publikum verloren gegangen. Dennoch ist es ein spannender Film, mit wenig Action aber einer guten Geschichte.

Der Mann, der vom Himmel fiel handelt von dem humanoid-reptiloiden Außerirdischen (David Bowie), welcher auf der Erde landet. Mit Hilfe bahnbrechender Patente seines Heimatplaneten baut der feinsinnige und hyper-intelligente Alien als Thomas Jerome Newton in kurzer Zeit sein Wirtschaftsimperium „World Enterprises“ auf.

Unterstützung bekommt Newton durch den Patentanwalt Oliver Farnsworth (Buck Henry). Gleichzeitig beginnt Newton eine Beziehung mit dem Zimmermädchen Mary-Lou (Candy Clark).

Doch sein Erfolg wird vom Neid der Konkurrenz begleitet. Seine wahre Identität und damit sein ganzes Vorhaben droht durch den Wissenschaftler und Vertrauten Dr. Nathan Bryce (Rip Torn) aufgedeckt zu werden.

Du willst doch in Wirklichkeit gar nicht zurück. Hier hast du doch alles. Sag mir eine Sache, die du auf deinem Planeten hast, und wir auf unserem nicht haben. Komm schon, sag mir eine Sache. Ihr habt da oben kein Geld, ihr habt kein Wasser und ihr habt kein Gras. Alkohol habt ihr auch nicht. Warum willst du in deine Wüste zurückgehn? Wenn du Wüste haben willst, die haben wir hier auch. Unser Land ist reich, wir haben ALLES hier.

Der Mann, der vom Himmel fiel wird in einem sehr aufwendig restaurierten Bild im Format: 2,35:1 (1080/24P FULL HD) geboten. In einem aufwändigen Restaurierungsverfahren in den Londoner Deluxe Studios wurde ein 4K-Scan des Original-Negatives erstellt und einem vollständigen 4K-Worklflow unterzogen, der von Kameramann Anthony Richmond abgenommen wurde. Der Ton wird auf Englisch in 5.1 DTS-HD MA und auf Deutsch in Mono DTS-HD MA präsentiert.

Unter den zahlreichen Extras finden sich neue Interviews mit Kostümdesignerin May Routh, Standfotograf David James,  Regisseurin und Film-Fan Sam Taylor-Johnson und dem Produzenten Michael Deeley. Außerdem gibt es ein neues Featurette über den Soundtrack, sowie die Dokumentation: Watching the Alien, weitere Interviews mit Candy Clark, Drehbuchautor Paul Mayersberg, Kameramann Tony Richmond und Regisseur Nicolas Roeg, sowie TV-Spots.

Der Mann, der vom Himmel fiel (The Man Who Fell to Earth) von Arthaus ist ab 18. November 2016 auf Blu-ray und DVD mit FSK 16 erhältlich. Die Blu-ray haben wir auf der Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
76 von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
anspruchsvoller Science Fiction Film von Regisseur Nicolas Roeg
David Bowie überzeugt in seiner Rolle als Außerirdischer
wunderbare Bildsprache durch Kameramann Anthony B. Richmond
sehr aufwendiges, gut restauriertes Bild
Negatives
viele Anspielungen einem jüngeren Publikum nicht mehr verständlich
Dramaturgie wirkt teilweise recht altmodisch und altbacken

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

Comments (1)

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  1. Der ist heute immer noch super, dank Bowie! Aber solch gute Kost sendet man ja zu selten ;).

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