Decay: The Mare

| 17. Januar 2018 | 0 Comments

Ich irre durch die Flure dieses heruntergekommenen Hauses und versuche einen Ausgang zu finden. Merkwürdige Notizen und Fotos helfen mir diese Rätsel zu lösen, welche ich hier vorfinde, doch immer wieder taucht oder huscht eine merkwürdig fremd aussehende Gestalt an einem der Fenster vorbei. Sie scheint herein zu wollen. Ich aber will hier raus. Wir haben es gespielt.

Decay: The Mare, Rechte bei Shining Gate Software

Decay: The Mare, Rechte bei Shining Gate Software

Decay: The Mare ist aufgeteilt in 3 Episoden voll mit Rätseln und unheimlichen Ereignissen. Es wird eine düstere, gruselige Atmosphäre eines ziemlich heruntergekommenen Hauses geboten. Wirklich gruselig ist die immer wieder auftauchenden Gestalt, die etwas sehr bedrohliches an sich hat. Generell wird das Game von düsteren Schatten dominiert. Vom Gameplay her stehen die Rätsel im Vordergrund und die sind durchaus nett gemacht, doch leider kann die Story qualitativ nicht mithalten.

Im Game wird mit dem Alptraum an sich gespielt und welche Ängste in unserem Leben vorkommen können. Aber es geht auch um die Wahrnehmung, weshalb es im Game recht vernünftig ist, wenn man alte Orte vor allem nach dem Lösen eines Rätsel wieder aufsucht. Aber leider wird mit dem Schein mehr gespielt, als dass man sich in letzter Konsequenz wirklich damit auseinandersetzt.

Decay: The Mare handelt von Sam, einem Drogensüchtigen, der in einer Institution namens „Reaching Dreams“ landet, in der Hoffnung seine Suchtprobleme in den Griff zu bekommen. Aber schon während seiner ersten Nacht dort geht etwas furchtbar schief und nun ist er in einem endlosen Alptraum gefangen. Der Gamer muss nun versuchen aus diesem Haus der Alpträume zu entkommen.

Decay: The Mare bietet eine fotorealistische Grafik und zeigt die Bilder im klassischen Bild zu Bild Aufbau und mit dem Gameplay eines Point & Click Adventures. Das Bild bzw. der Raum wird mit dem Steuerkreuz angesteuert. Durch Symbole ist erkennbar in welche Richtungen es weitergeht. Dann steuert man mit dem Controller den Mauspfeil, um mit Gegenständen zu interagieren, eine Tür öffnen zu versuchen, oder Gegenstände aufzunehmen bzw. Rätsel zu lösen.

Leider ist das Game nicht lokalisiert, aber die englischen Texte halten sich in Grenzen und sind gut verständlich. Für das Game selbst braucht man ungefähr 3 bis 5 Stunden. Die Rätsel durchaus anspruchsvoll ohne zu schwierig zu werden. Es gibt immer wieder Hinweise zwischen der Tür selbst und dem Objekt, mit dem man sie öffnen kann.

Decay: The Mare ist ein düsteres Adventure, welches von Shining Gate Software entwickelt wurde. Shining Gate Software ist ein schwedisches Softwarestudio, welches bereits den Vorgänger Decay entwickelt hat. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und hat am Anfang viel für EA Digital Illusions CE gearbeitet, ihr Debüt Game war Decay und 2017 folgte Decay: The Mare.

Wir haben Decay: The Mare auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet. Das Game von Shining Gate Software ist ab 20. Dezember 2017 für Xbox One erhältlich.
74 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
ein solides Horror Point & Click Adventure
die Atmosphäre des Games ist durchaus gruselig
die Rätsel sind nett und nicht unfair gemacht
Negatives
die Story hält nicht was sie anfangs verspricht
keine deutsche Lokalisierung vorhanden
das Haus wirkt stellenweise recht leer

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Category: Games, Xbox One

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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