Blood Bound

| 22. November 2015 | 0 Comments

Blood Bound vom Heidelberger Spieleverlag ist ein Spiel für Vampirefans, die ihre Leidenschaft für Intrigen, Täuschung und Verrat ausleben können. Die Spieler werden in zwei Vampireclans aufgeteilt und es gilt den Anführer des feindlichen Vampireclans zu töten. Doch zu Beginn des Spiels weiß man nicht einmal wer dem eigenen Clan angehört.

Brettspielschachtel

Blood Bound, Rechte bei Heidelberger Spieleverlag

Blood Bound hat ein angenehm unkompliziertes Regelwerk und ist schnell erklärt. Gleichzeitig können erfahrene Spieler Neulinge leicht und ohne Absicht überrumpeln. Spannend wird das Spiel dadurch dass bei jedem Angriff ein anderer Spieler intervenieren kann und dass mächtigere Vampire sich länger verbergen können vor der Enttarnung, aber damit gleichzeitig zu verstehen geben dass sie zu den mächtigeren Vampire zählen und damit zu dem potentiellen Ziel zählen. Jeder Spieler hat auch eine spezielle Sonderfähigkeit, mit der er das Spiel beeinflussen kann. Wichtig ist dass man die Nerven behält und sich seines Ziels sicher ist, während man natürlich auch nicht zu lange warten sollte. Und während man ständig den feindliche Clananführer sucht, muss man selbst immer auf der Hut sein und zur Not sich auch vor den eigenen Clananführer stürzen.

Blood Bound spielt nach einem Krieg der Vampirclans und nur wenige haben ihn überlebt. Doch sind die Spieler dazu bestimmt ihre Brüder und Schwestern zu vereinen und den feindlichen Clanführer zu vernichten. Die Vampirclans gediehen und breiteten sich aus – viel zu schnell. Mit dem darauffolgenden, unvermeidlichen Konflikt begann der Untergang der Unsterblichen und sie starben in Scharen. Nur die mächtigsten Kinder der Nacht überlebten den Krieg und verbargen sich daraufhin in den Schatten. Viele Jahre später wagten sich die Ältesten ihrer Clans wieder hervor und begannen mit der Suche nach überlebenden Clanmitgliedern und mit der Jagd nach ihrem Feind. Das letzte Gefecht steht kurz bevor.

Inhalt der Schachtel

Blood Bound, Rechte bei Heidelberger Spieleverlag

Blood Bound beginnt mit der zufälligen Verteilung der Clanskarten unter den Spielern. Bei einer ungeraden Anzahl kommt noch eine Inquisitionskarte ins Spiel. Auf jeder Karte gibt es verschiedene Symbole über die Clanszugehörigkeit und den Rang, diese gibt es auch als Marker zum herzeigen. Die beiden Spieler mit dem niedrigsten Rang vom ihrem jeweiligen Clan sind die Clanältesten, es gilt diese herauszufinden und den jeweils gegnerischen zu töten um zu gewinnen. Wird jedoch ein anderes Clanmitglied getötet verliert der Clan das Spiel. Jeder angegriffene Spieler muss einen seiner Marker vorweisen und wird somit nach und nach identifiziert, ein vierter Angriff tötet ihn. Falls er aber nicht der Clansführer war, verliert der Clan des Angreifers.

Blood Bound erschien im Oktober 2013 beim Heidelberger Spieleverlag in deutscher Übersetzung. Wir haben bei unserem Test mit 8 Spielern ungefähr 20 bis 30 Minuten pro Partie benötigt.
78% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives
schnelles Spiel mit viel Witz und Täuschung
ein Spiel für Zwischendurch in größerer Runde
bleibt angenehm übersichtlich, keine komplexen Regeln
Negatives
wenig Intrigen, meist ratet man wer zu wem gehört
ist in manchen Runden doch ziemlich glücksabhängig

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Category: Kartenspiele, Spiele

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About the Author ()

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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