Bladestorm: Nightmare

| 4. August 2015 | 0 Comments

Bladestorm: Nightmare von Koei Tecmo ist der Nachfolger des 2007 erschienenen Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg für die Next Generation Videokonsolen PlayStation 4 und Xbox One. Das historische Echtzeit Strategie Game basiert auf den Ereignissen des hundertjährigen Kriegs zwischen Frankreich und England, der im Zeitraum von 1337 bis 1453 wütete und bietet auch einen eigenen Modus um seine Armee gegen Drachen und andere Fabelwesen zu führen. Wir haben es gespielt.

Xbox One Cover

Bladestorm: Nightmare, Rechte bei Koch Media

Bladestorm: Nightmare ist eines der wenigen Strategie-Games für die PS4 und Xbox One. Der Fokus liegt dabei auf dem strategischen Gameplay, welches mit Zwischensequenzen von historischen Figuren aufwartet, welche einem den historischen Zusammenhäng oberflächlich näher bringen. Grafisch ist das Game recht enttäuschend, aber der Fokus liegt auch auf dem strategischen Element und das funktioniert sehr gut. Dass man seinen eigenen Charakter erschaffen kann und dieser dann als Befehlshaber fungiert ist ein weiterer Pluspunkt des Games. Für Unmut hat gesorgt dass das Game ursprünglich auf deutsch lokalisiert wurde, die vorliegende Nightmare Edition aber gänzlich in Englisch gehalten ist.

Bladestorm: Nightmare ist ein Action-Strategie-Game in dem der Spieler die Rolle eines Söldners übernimmt und sich entweder an der Seite der Engländer oder der Franzosen durch Missionen kämpft, die auf den Ereignissen aus der Zeit des Hundertjährigen Krieges von 1337 bis 1453 basieren. Der Spieler wählt als Kommandant einer Armee für jede Situation die passende Einheit aus, um so mit taktischem Geschick seine Seite zum Sieg zu führen. Das Game bietet durchaus eine spannende Mischung aus historisch-authentischer Geschichtserzählung und Echtzeit-Strategie-Gefechten, in denen mit Hilfe des Kampfsystems Spieler die Kontrolle über das Schlachtfeld haben.

Zu Beginn erschafft man sich, mittels auführlichem Editor einen eigenen Charakter, mit dem man in die Schlacht zieht. Der eigene Charakter ist der Befehlshaber und die Einheiten sammeln sich um ihn herum und folgt dem Spieler in den Kampf. Es gibt zahlreiche verschiedene Einheiten mit verschiedenen Waffenarten, die man befehligen kann. Mit dem verdienten Geld kann man neue Kleidung oder Waffen kaufen, mit gewonnen Erfahrungspunkten kann man seine Fähigkeiten weiter ausbauen. Man kann seine Charaktere auch für die Schlacht anderer Spieler zur Verfügung stellen, der Ausgangs wirkt zwar ein wenig zufällig, aber meist kommt der Charakter mit Geld, Ausrüstung und Erfahrungspunkten zurück. Es gibt auch einen Ko-op Modus, welcher aber nicht gänzlich ausgereift ist.

Bladestorm: Nightmare kann grafisch nicht ganz überzeugen. Die Grafik ist eher eine aufpolierte Version des bereits seit 2007 erschienenen Games. Auch wenn es durchaus schöne Lichteffekte und auch wesentlich schärfere Texturen gibt, bleibt die Grafik für heutige Verhältnisse recht mittelmäßig. Die Stärken der neuen Konsolen zeigt sich aber wenn hundert Krieger sich bekämpfen während die Sonne über den Himmel gleitet und wenn Tiere, vom Kampflärm angelockt, im Nahen Wald auftauchen. Die Soundeffekte sind gelungen und die Musik ist wirklich schön und passt gut in die Zeit des Hundertjährigen Krieges.

Bladestorm: Nightmare wurde von dem zum japanischen Publisher Koei Tecmo gehörendem Softwarestudio Omega Force entwickelt, welches für seine Dynasty Warriors Reihe bekannt geworden ist.

Bladestorm: Nightmare von Koch Media erscheint mit FSK 12 ab 20. März 2015 für PlayStation 4 und Xbox One. Wir haben das Game auf der Xbox One mit einer Home Cinema Anlage LG Electronics BH9530TW getestet.
67% von 100%
Weltenraum WertungWertung
Positives

Stratigie Fans kommen auf ihre Kosten
das Gameplay ist ziemlich ausgereift

Negatives

grafisch nicht auf dem Stand der Technik
Ko-op Modus überzeugt nicht zur Gänze
historisch bleibt es sehr oberflächlich
keine deutsche Lokalisierung wie 2007

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Category: Games, Xbox One

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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