B.U.A.P. #1: Hohle Erde

| 26. Februar 2016 | 0 Comments

B.U.A.P. #1: Hohle Erde ist der erste Band, welcher ohne Hellboy auskommen muss. Nach seinem Austritt aus der B.U.A.P. der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen, im Original B.P.R.D. – Bureau for Paranormal Research and Defense, müssen seine Mitstreiter ohne die Unterstützung von Red auskommen. Mit im Heft ist eine Skizzengalerie und Pin-Ups deutscher Zeichner.

Cover - B.U.A.P. #1: Hohle Erde, Rechte bei cross cult

B.U.A.P. #1: Hohle Erde, Rechte bei cross cult

B.U.A.P. #1: Hohle Erde ist der erste Comicband ohne Hellboy, mit einem neuen B.U.A.P. Agent und anderen Mitstreitern. Ob das schlussendlich genügt muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich finde aber durchaus Abe, Liz, Roger und Johann schlagen sich recht wacker. Die Geschichten selbst spielen weiterhin im düstern Mignolaverse, legen aber den Fokus mehr auf das Team und im ersten Band auch auf den Ausstieg von Hellboy. Besonders gelungen fand ich die Gespenstergeschichte Nachtzug mit Liz und Roger. Und obgleich ich Abe sehr mag und die Geschichte Abe Sapien versus Wissenschaft einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt von Abe bietet, fande ich die zweite Story Die Trommeln der Toten eher mager und recht uninspiriert.

B.U.A.P. #1: Hohle Erde handelt vom Versuch der B.U.A.P. ihre Agentin Liz Sherman zu retten, die von geheimnisvollen Mächten ins Innere der Erde entführt worden ist. Dabei müssen sich die Agenten auch an ein Leben ohne Hellboy gewöhnen, der die B.U.A.P am Ende von „Sieger Wurm“ verlassen hat. Zum ersten Mal mit dabei ist der deutsche „ektoplasmische“ Agent Johann Kraus, der im zweiten Hellboy-Film eine große Rolle spielte. Weitere Geschichten in diesem Band: „Lobster Johnson: Der Killer in meinem Schädel“ „Abe Sapien vs. Wissenschaft“ „Abe Sapien: Die Trommeln der Toten“

B.U.A.P. #1: Hohle Erde beinhaltet Geschichten welche von Mike Mignola und John Arcudi geschrieben, sowie von Mike Mignola, Ryan Sook und Guy Davis gezeichnet wurden. Der US-amerikanische Comickünstler Mike Mignola hatte seinen großen Durchbruch mit der Batman – Elseworld Story Gotham by Gaslight mit Jack the Ripper und Batman als Hauptfiguren. Seitdem galt er als Experte für düstere Erzählungen im Stile eines H. P. Lovecraft, dessen düsteres Universum als Inspiration für sein eigenes, Mignolaverse genanntes Universum, ist. Hellboy ist seine berühmteste Schöpfung, die es bereits zu zwei Verfilmungen gebracht hat.

Die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen hatte ihren ersten Auftritt bereits in der ersten Hellboy Mini Serie Hellboy: Seed of Destruction, welche später die Grundlage für den ersten Hellboy Film war. Mike Mignola hat zunächst nur wenige Personen der Behörde festgelegt, insbesondere Hellboys Mentor, Professor Trevor Bruttenholm, Hellboys Freundin Liz Sherman und den Fischmensch Abe Sapien. Später kamen im Laufe der verschiedenen Hellboy Serien weitere Personen dazu.

B.U.A.P. #1: Hohle Erde ist die deutschsprachige Ausgabe der gleichnamigen Comic Serie von Dark Horse Comics und wurde von cross cult in deutscher Übersetzung als Hardcover am 10. November 2005 herausgebracht.
79 / 100 Wertung
Weltenraum WertungWertung
Positives
Agenten der B.U.A.P. schlagen sich auch ohne Hellboy tapfer
Einige sehr gelungene Geschichten wie Nachtzug oder Hohle Erde
Man erfährt viel über Abe Sapiens Seelenleben
Negatives
Die Trommeln der Toten wirkt recht uninspiriert
Zeichnerisch gibt es eine Umgewöhungsphase
Das Team wirkt noch zu sehr nach Einzelkämpfern

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Category: Comics

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About the Author ()

Seit meinem ersten Mickey Mouse Heftchen bin ich den Comics verfallen. Zu meinen Lieblingscomics zählen Graphic Novels wie Sin City, Watchman, Sandman, etc., aber auch franko-belgische Comics wie Percy Pickwick, Die blauen Boys oder Inspektor Canardo, sowie DC Comic Serien wie Batman, Flash, Green Arrow, Justice League, .... Ich lese und schreibe über Comics, von den Abenteuern aus dem DC Universum bis hin zu Graphic Novels.

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