Army of Two: The Devil’s Cartel

| 1. Mai 2013 | 0 Comments

Mit Army of Two: The Devil’s Cartel kommt ein neues Game von einer der besten Zwei-Spieler-Kooperative-Modus-Gamesserien auf den Markt. Nach Rios und Salem aus den beiden Vorgängergames ist man diesmal als Alpha und Bravo unterwegs, trifft aber die beiden großen Jungs. Wir haben es gespielt und das zu zweit.

Alpha und Bravo

Army of Two – The Devils Cartel, Rechte bei EA

pxs: Army of Two: The Devil’s Cartel ist ein feiner Shooter, ein wirklich toller Coop Story Shooter, aber irgendwas fehlt. Es gibt noch immer das ultimative Buddy Feeling, aber für das Game selbst gäbe es noch Potential. Das taktische Gameplay ist nicht mehr so fein abgestuft wie noch im ersten oder zweiten Teil, aber noch immer vorhanden und spürbar. Salem und Rios vermisse ich, schön dass sie einen Auftritt hatten, aber das waren halt zwei besondere Protagonisten, wobei sich sicher nicht jeder mit ihnen identifizieren konnte. Da ich ein großer Fan der beiden bin, vermisse ich das Abklatschen, das Spielen von „Papier, Stein, Schere“, die Luftgitarre, die Best Buddy Pose,… der beiden, wobei klar, hätte man das wieder eingebaut wärs nicht mehr so frisch und nett gewesen wie beim Teil zuvor. Aber zu zweit macht der Shooter noch immer unglaublich viel Spaß und manche der Szenen sind einfach nur ….. wow. Und wenn man die beiden Vorgänger kennt, ist zwar nicht für die Story wichtig, aber es sorgt für den einen oder anderen „AHA“ Moment.

dka: Army of Two: The Devil’s Cartel ist wohl besonders als Coop-Game auch an einer Konsole zu empfehlen und es macht Spaß, sich gegenseitig anzuschreien und gemeinsam die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen, während man sich durch die Story kämpft. Aber auch ich finde, dass dem Team, im Gegensatz zu Salem und Rios etwas fehlt. Zum einen finde ich die Namen Alpha und Bravo etwas einfallslos, zum anderen fühlen sie sich einfach nicht so sehr nach eingeschweißtem Team an wie Salem und Rios. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja auch ein Element, mit dem die Schöpfer des Games spielen. Ganz schön schwierig sind die Teile der Mission, wo man getrennte Wege gehen muss, aber dadurch ist es auch ziemlich spannend. Das Timing, wann man auf seinen Partner trifft kann hier recht entscheidend sein, denn gegen eine Horde an Gegnern kommt man zu zweit einfach besser an. Es gibt also durchaus Taktik, Story und jede Menge Shooterelemente in dem Game und das macht es zu einem wirklich guten und spannenden Game.

Army of Two: The Devil’s Cartel wurde diesmal von Visceral Games, dem Schöpfer von Dead Space entwicket. EA Montreal, das Entwicklerstudio der ersten beiden Army of Two Titel war aber daran beteiligt. Publisher war, da ja auch beide Studios zu EA gehören, wie auch bei den bisherigen beiden Teilen der Serie, Electronic Arts. Entwickelt wurde auf der Frostbite 2, davor wurde mit der Unreal Engine 3 gearbeitet.

Alpha zerschlägt gemeinsam mit seinem Partner Bravo ein brutales Drogenkartell, das Mexiko übernommen hat. In verschiedenen partnerbasierten Missionen muss jeder der beiden Spieler individuelle Aufgaben bewältigen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Je besser das Team dabei zusammenarbeitet, desto besser fallen die Belohnungen aus. Gespielt werden kann diese explosive Action-Blockbuster-Kampagne im lokalen Splitscreen-Modus oder im Online-Coop-Modus. Die Story umfasst dabei unglaubliche 49 Kapitel welche in kurzweiligen 10 bis 30 Minuten durchspielbar sind, insgesamt braucht man für Army of Two: The Devil’s Cartel, je nach Spielweise ca. 8 bis 12 Stunden.

Grafisch weiß Army of Two: The Devil’s Cartel durchaus zu glänzen, setzt jetzt aber auch keine neuen grafischen Standards. Das Leveldesign ist zwar schlauchartig aber sehr rasant aufgebaut sodass man sich stark an einen Actionfilm erinnert fühlt. Das Tempo, die Action und der Witz der Protagonisten zählen eindeutig zu den Stärken des Games. Das Deckungssystem ist ein wenig gewöhnungdsbedürftig aber nach einigem Üben hat man den Bogen heraus. Positiv fällt durchaus auf dass die Deckung, die eigene wie die des Gegners, dem Beschuss mal kürzer, mal länger stand hält, aber man muss häufig in Bewegung bleiben um nicht getroffen oder flankiert zu werden.

Army of Two: The Devil’s Cartel ist ein Coop Game, egal ob am geteilten Bildschirm oder mit einem Freund von Xbox zu Xbox. Es macht verdammt viel Spaß zu zweit zu zocken. Sollte man allein spielen, übernimmt eine solide KI den zweiten Part. Aber mit einem anderen Spieler als Partner blüht der Shooter auf und macht noch mehr Spaß. Man kann durchaus auch in Army of Two: The Devil’s Cartel taktisch vorgehen, das Feuer auf sich ziehen, den Gegner in den Rücken fallen, den Feind ablenken, und mit Hilfe des Partners Strategien überlegen und sein Ziel erreichen.

Wir haben Army of Two: The Devil’s Cartel zu zweit im Coop Modus auf zwei Xbox 360 gestestet und das Game von EA ist ab 28. März 2013 für Xbox 360, PC und Playstation 3 erhältlich.

Bewertung

PositivesNegatives

  • Grafisch einwandfrei
  • tolle Coop Action
  • taktisches Vorgehen wird unterstützt
  • Temporeiche Levels
  • Actionorientierte Story
  • Coop Story Modus

  • Salem und Rios nur mit Gastauftritten
  • Best Buddie Moves fehlen

Rating
69%

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Category: Games, TopPost

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig. Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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