Aliens: Colonial Marines

| 17. August 2013 | 0 Comments

Sega hat mit Aliens: Colonial Marines die authentischste Aliens-Erfahrung, die es je auf einer Konsole gab versprochen und Gearbox Software war angetreten dieses Versprechen einzulösen. Ist mit Aliens: Colonial Marines wirklich ein Game entstanden, welches wie ein weiterer Film dieser Reihe wirkt oder enttäuscht das Game? Wir haben es gespielt.

Alienkopf im Profil

Aliens: Colonial Marines, Rechte bei Sega

Was für ein tolles Game hätte das werden können, aber die Erwartungen an das Game waren auch riesig. Dennoch das Game ist leider ein Rohrkrepierer, eine echte Enttäuschung. Das Game ist an sich nicht schlecht, aber leider in allen Aspekten bestenfalls durchschnittlich und selbst wenn es gut wäre, die Erwartungen der Fans waren unvergleichlich hoch. Auch wenn Gearbox sich sichtlich bemüht hat für die richtige Atmosphäre zu sorgen, die altmodische Grafik und die vielen Fehler beeinträchtigen diese beträchtlich. Somit ist es ein SF Shooter mit vielen Schwächen und taugt höchstens als ein Game für Zwischendurch.

Aliens: Colonial Marines wurde bereits 2001 erstmals angekündigt, aber so richtig los ging es erst im Jahr 2005 als Gearbox Software für den Publisher Sega sich des Games annahm. Gearbox Software wurde 1999 in Texas gegründet und hat zuerst an Half-Life Titel und an der Brother in Arms – Reihe mitgearbeitet, außerdem stammt das großartige Borderlands und sein Nachfolger Borderlands 2 von ihnen, aber auch Games wie Duke Nukem Forever und Aliens: Colonial Marines.

Der Spieler betritt als Corporal Winter das scheinbar verlassene Raumschiff U.S.S. Solaco, leblos treibend im Orbit des Planeten LV-426 und folgt den Spuren der vermissten Crew, um herauszufinden, was der Besatzung zugestoßen ist. Die Mission wird zum Überlebenskampf als der Spieler auf der U.S.S. Solaco eine Alieninvasion vorfindet und er findet ein riesiges Komplott, durch das die Menschheit in die Hände der barbarischsten und tödlichsten Spezies des Universums fallen soll. Doch wirst du lange genug überleben können?

Zwar konnte Gearbox den Alien Designer Syd Mead engagieren um das Areal von LV-246 abzubilden, welche nicht im Film zusehen waren und auch die Originalkulissen nachzubauen, aber die Texturen sind schwammig, die Grafik patzig. Auch konnte man die Science Fiction erfahrenen Battlestar-Galactica-Autoren Bradley Thompson und David Weddle für die Story gewinnen, aber diese steckt einerseits voller logischer Fehler, zu wenig Wirte für zu viele Aliens und widerspricht sich weiters mit den Filmen, z.B. ein leeres Raumschiff wird zur Alienkolonie. Außerdem werden es Gamer ohne Filmkenntnis schwer haben sich mit der Story zurechtzufinden. Das Gameplay ist recht intuitiv, aber durch den recht niedrigen Schwierigkeitsgrad bleibt der Gruselfaktor schnell auf der Strecke.

Aliens: Colonial Marines von Sega ist ab 12. Februar 2013 für Xbox 360, PS3 und PC erhältlich. Wir haben das Game auf einer Xbox 360 getestet.

Bewertung

PositivesNegatives

  • Alien Design
  • intuitives Gameplay

  • viele Grafikfehler
  • zu niedriger Schwierigkeitsgrad
  • logische Fehler
  • Widerspruch mit Filmen

Rating
39%

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Category: Filme, Games

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About the Author ()

Ich habe früher auf einem C64, dem Amiga und dem PC gezockt. Jetzt zocke ich mittlerweile auf der XBox 360, Xbox One, WiiU, 3DS und PlayStation 4. Zusätzlich war ich längere Zeit als Redakteur bei einem der größten österreichischen Online Konsolen Magazine tätig.

Aber im Grund meines Herzens bin ich einfach ein Gamer, der Spaß an spannenden, frischen, interessanten, unterhaltsamen Games hat und teste diese nun für Weltenraum auf Herz und Niere.

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