3 Days to Kill

| 8. Mai 2014 | 0 Comments

3 Days to Kill bringt Kevin Costner wieder mit einem Agententhriller der anderen Art wieder auf die Leinwand, fast wie Costner selbst, ist auch sein Charakter gereifter, ruhiger, der Film ist mit Lebensweisheit durchsetzt.

Filmplakat

3 Days to Kill, Rechte bei Universum Film

3 Days to Kill ist ein unterhaltsamer Film, der das Genre des Agententhrillers sehr humorvoll mit der Vater-Tochter Beziehung mixt. Da kommt es zu einigen sehr humorvollen Szenen. Kevin Costner gibt noch immer den überzeugenden CIA-Agenten, aber er ist weiser und ruhiger geworden. Nicht nur der Handlungsort Paris mit amerikanischen Hauptdarstellern gibt dem Film seinen besonderen frankophilen Touch, auch das Drehbuch stammt von Frankreichs Kultregisseur Luc Besson selbst.

3 Days to Kill handelt vom CIA Agenten Ethan Renner (Kevin Costner), welcher todkrank den Dienst quittiert, um seine verbleibende Zeit seiner Ex-Frau (Connie Nielsen) und seiner pubertierenden Tochter Zoe (Hailee Steinfeld) zu widmen, bis seine Vergangenheit ihn einholt und er sich plötzlich ungewohnten Herausforderungen gegenüber sieht: Während er neue Vaterpflichten erfüllen muss, weil seine Tochter sich in seine Obhut begeben hat, soll er die heikle Geheimdienstmission präzise über die Bühne bringen. Wären da nur nicht die starken Halluzinationen, Nebenwirkungen seines Medikaments und seine pubertierende Tochter.

Der Regisseur hatte schon immer ein gutes Händchen für spannende Actionfilme mit humoristischen Einlagen. Seine Filme waren schon, wie seine Erstlingswerke 3 Engel für Charlie, 2000 sowie die Fortsetzung 3 Engel für Charlie – Volle Power, Garanten für Humorvolles Actionkino. Humor ist ein wichtiger Bestandteil seiner Filme um Geschichten zu erzählen, sei es dass Kevin Costner während eines CIA Einsatzes Happy Birthday für seine Tochter singt, sich mit seinen Opfer über Erziehungschwierigkeiten bespricht oder grad einen Nervenzusammenbruch seiner Teenie Tochter verhindert. Aber auch für McG war es eine Erfahrung mit einer französischen Crew diesen Film zu drehen. „Es gibt große Unterschiede zwischen der Arbeit in Frankreich und der in den USA“, geht McG ins Detail. „Das betrifft das Filmemachen an sich, den grundsätzlichen Ansatz dazu, auch die Kameramontur und Arbeit mit der Kamera, der Aufbau der Crew, im Grunde alles, was mit der Arbeit am Set zu tun hat. Und genau das gefiel mir, darauf habe ich mit voll eingelassen.“

3 Days to Kill von Universum Film ist ab 09. Mai 2013 in den österreichischen Kinos zu sehen.

Bewertung

PositivesNegatives

  • spannender Agententhriller
  • gepaart mit humoristischer Teenagerkomödie
  • Kevin Costner sehr überzeugend
  • sehr gelungenes Drehbuch

  • das experimentielle Medikament wirkt aufgesetzt
  • der Bösewicht bleibt blass

Rating
71%

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Category: Filme

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Ich liebe Theater und Kinofilme schon seit ich ein kleiner Junge war. Ich hatte das Glück, selbst einmal reinschnuppern zu können und kenne daher auch den Blick hinter die Kulissen. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Klassiker wie Der Pate I + II, Casablanca, Western wie Zwei glorreiche Halunken, Spiel mir das Lied vom Tod, österreichische Filme wie Der Bockerer, Extrablatt, aber auch Zeichentrickflime wie Das letzte Einhorn, Mary & Max, Literaturverfilmungen wie Die Verurteilten, Komödien wie Sein oder Nichtsein, Don Camillo und Peppone, Serial Mom und viele mehr.... Ich bin also regelmäßiger Besucher in Kinos und werde euch über diese Besuche auf weltenraum.at erzählen.

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